Für WordPress: Bilder ohne Bildkomprimierung-Plugins optimieren

April 2019 Twitter @ItDoorlu

Für WordPress: Bilder ohne Bildkomprimierung-Plugins optimieren

Bilder optimieren für WordPress – aber ohne Bildkomprimierung-Plugins? Wie soll denn das gehen?

Indem man die Anzahl der Bilder pro Bild reduziert.

WordPress legt im Standard für ein verwendetes Bild 3 Bilder an.

WordPress Standard: 3 Bilder für ein Bild und deren Bildgrößen
WordPress Standard: 3 Bilder für ein Bild und deren Bildgrößen

Hier können Sie sehen, welche 3 Arten von Bildern es dann gibt.

Je nach verwendetem Theme können es auch noch mehr [Bilder pro Bild] (10+)[LINK]sein.

Die Anzahl der Bilder pro Bild hängt natürlich nicht nur vom verwendeten Theme ab, sondern auch von dem Plugin ab, das man für die Medien benutzt (siehe z. B. den Fachartikel „WordPress  Mediathek Plugins“). Wobei im Rahmen dieses Fachartikels nur Bilder Medien sind.

Wer z. B. das Plugin Media Library Assistant (Medien-Assistent) verwendet, hat dann pro Bild 4 Bilder. Weitere Details zu diesem Plugin können Sie in dem Fachartikel „WordPress Datenbank sichern – nur das??“ oder in dem Fachartikel „WordPress  Mediathek Plugins“ nachlesen.

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Brauche ich 4 Bilder pro Bild?

Ist es also möglich die Anzahl der Bilder pro Bild ohne Nachteile zu reduzieren? Auch bei Anwendung dieser Methode  – sollte Sie erfolgreich sein  –  ist natürlich nach wie vor zu empfehlen, die (übriggebliebenen) Bilder zu komprimieren. Das eine schließt das andere nicht aus. Bilder werden in WordPress unter dem Ordner wp-content/uploads in Jahres- und Monatsverzeichnissen gespeichert. Wobei man WordPress so einstellen kann, dass alle Bilder im Ordner wp-content/uploads landen (siehe den Fachartikel „WordPress Datenbank sichern – nur das??„. Nimmt man diese Einstellung vor, reduziert sich die Verzeichnisse für (weitere) Jahres- und Monatsverzeichnisse. Wobei ich an dieser Stelle offen lassen möchte, ob ein Upload eines Bildes aus einem Verzeichnis mit vielen Bildern oder aus einem Monatsverzeichnis mit relativ wenigen Bildern erfolgt.

Bei einem neuen Bild gibt es bei Benutzung des Plugins Media Library Assistant (Medien-Assistent) 4 zusätzliche Bild-Dateien im Upload-Verzeichnis on WordPress.

Da es hier nicht um die Reduzierung von Upload-Verzeichnissen geht, möchte ich zur Reduzierung der Anzahl der Bilder zurückkehren.

WordPress Upload-Verzeichnis: 4 Bilder für ein Bild
WordPress Upload-Verzeichnis: 4 Bilder für ein Bild

Die Bilddatei img_5a0945e4f2aa6 mit 39 KB erscheint im Medien-Assistent des Plugins Media Library Assistant (Medien-Assistent). Löscht man dort diese Datei, sind alle 4 Dateien in dem Upload-Verzeichnis gelöscht. Diese Datei kann man also nicht weglassen.

Im Medien-Assistent des Plugins Media Library Assistant (Medien-Assistent) findet man also die Datei, die hinten keine Zahlen hat (100*100,300*222, 150*150).

Größe des Vorschaubildes  auf 0*0 ändern

Entsprechend der Definition bei der Menüfolge „Einstellungen-Medien“ ist das Bild hinten mit den Zahlen 150*150 das Vorschaubild.

Ich ändere jetzt das Vorschaubild von 150*150 auf 0*0.

WordPress Änderung des Vorschaubildes von 150*150 auf 0*0
WordPress Änderung des Vorschaubildes von 150*150 auf 0*0

Danach füge ich in WordPress ein neues Bild ein.

Es dürfte keine Überraschung sein, dass jetzt im zugehörigen Upload-Verzeichnis nur noch 3 Bilddateien vorhanden sind.

Upload Verzeichnis WordPress 3 Bilddateien ohne Vorschaubild
Upload Verzeichnis WordPress 3 Bilddateien ohne Vorschaubild

Das Vorschaubild mit 17 KB wurde eingespart. Das ist isoliert betrachtet nicht viel. Die bereits vorhandenen Beitragsbilder werden durch diese Änderung auf 0*0 nicht berührt.

Wie groß sind denn Ihre Vorschaubilder? Man kann diese im Windows Explorer selektieren, indem man in dem kleinen Suchfenster „*-150*150“ eingibt. Also die Zeichenfolge ohne Gänsefüßchen. Denn diese Zeichenfolge ist das Ende des Namens der Bilddateien für die Vorschaubilder.

Brauchen Sie Vorschaubilder? Um diese als Beitragsbilder zu verwenden? Dann ist das natürlich keine Lösung für Sie. ItDoor hat jetzt schon über 2100 Bilder ohne die Funktion des Beitragsbildes zu benutzen. Hinterlegt ItDoor bei Twitter eine URL für eine neue Seite (nicht für einen neuen Beitrag!), dann zieht sich Twitter das erste Bild von dieser Seite. Das ohne die Hilfe eines Plugins (siehe bei Twitter @ItDoorlu).

Größe des Vorschaubildes  auf 1*1 ändern

Wem der völlige Verzicht auf Beitragsbilder zu heiß ist, der könnte daran denken, die Vorschaubildgröße von 150*150 auf z. B.  1*1 zu verkleinern.

WordPress Änderung des Vorschaubildes von 150*150 auf 1*1
WordPress Änderung des Vorschaubildes von 150*150 auf 1*1

Danach füge ich in WordPress ein neues Bild ein.

WordPress Upload-Verzeichnis: 4 Bilddateien für ein Bild
WordPress Upload-Verzeichnis: 4 Bilddateien für ein Bild

Für das neue Bild gibt es jetzt wieder 4 Bilddateien und das Vorschaubild hat jetzt eine Größe von 1 KB statt 17 KB.

Hier würde ich gleich testen, ob Sie mit Hilfe des Themes oder mit Hilfe eines Plugins das Vorschaubild ohne Qualitätsverluste vergrößern können. Für den Fall, dass Sie doch mal eines dieser Vorschaubilder verwenden wollen.

Größe des mittelgroßen Bildes auf 0*0 ändern

Ich ändere jetzt das mittelgroße Bild von 300*300 auf 0*0.

Es dürfte keine Überraschung sein, dass jetzt im zugehörigen Upload-Verzeichnis nur noch 3 Bilddateien vorhanden sind.

Upload Verzeichnis WordPress 3 Bilddateien ohne mittelgroßes Bild
Upload Verzeichnis WordPress 3 Bilddateien ohne mittelgroßes Bild

Das mittelgroße Bild mit 37 KB wurde eingespart. Das ist isoliert betrachtet nicht viel. Die bereits vorhandenen mittelgroßen Bilder werden durch diese Änderung auf 0*0 nicht berührt.

Die wohl radikalste Lösung

Man könnte natürlich daran denken, auch das große Bild testweise von 1024 auf 1024 auf eine Größe von 0*0 zu setzen. Das möchte ich hier aber abkürzen. Stattdessen möchte ich jetzt die radikalste Lösung präsentieren. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das wirklich die radikalste Lösung ist. Schließlich werden bei diesem Ansatz keine Bilder gelöscht. Zudem ändere ich bei Einstellungen-Medien gar nichts.

WordPress Voreinstellungen: 3 Bilder für ein Bild und deren Bildgrößen
WordPress Voreinstellungen: 3 Bilder für ein Bild und deren Bildgrößen

Ferner kehre ich zu der Ausgangssituation vom November 2017 zurück.

4 Bilddateien für ein Bild November 2017
4 Bilddateien für ein Bild November 2017

Wie bereits erwähnt, ist für das Plugin Media Library Assistant (Medien-Assistent) nur die Bilddatei ohne Zahlen am Ende relevant.

Also selektiere ich alle anderen Bilddateien, indem ich im kleinen Suchfenster oben rechts im Windows Explorer die folgende Zeichenkette eingebe: *-*.png

Ergebnis der Selektion (Teilsicht):

Windows Explorer Selektion *-*.png im Upload Verzeichnis von WordPress
Windows Explorer Selektion *-*.png im Upload Verzeichnis von WordPress

Auf diese Art und Weise hatte ich damals 2853 Bilddateien mit einer Gesamtgröße von 46,6 MB selektiert. Diese 2853 Dateien hatte ich dann in ein Verzeichnis verschoben, das mit WordPress nichts zu tun hat.

Wer mit Jahres- und Monatsverzeichnissen im Upload-Bereich arbeitet, müsste eventuell analog solche Jahres- und Monatsverzeichnisse außerhalb von WordPress anlegen. Das würde ich aber vorher testen, ob das notwendig ist. Man verschiebt z. B. eine Bilddatei aus dem Monatsverzeichnis „April 2019“ in ein Verzeichnis außerhalb von WordPress. Anschließend schiebt man diese Bilddatei z. B. in das Verzeichnis „September 2018“. Kommt es dann zu Problemen?

Die Verschiebung von 2853 Bilddateien im November 2017 hat bis heute zu keinen sichtbaren Problemen geführt. Daher lagern alle 2853 Bilddateien noch außerhalb eines WordPress-Verzeichnisses. Eine Rückführung in den Upload-Bereich von WordPress war bisher nicht notwendig. Gleichwohl kann ich hier keine Haftung übernehmen, falls Sie das auch mal probieren möchten.

Schlusswort

Die Verringerung der Anzahl der Bilder steht und fällt mit der Tatsache, dass das Plugin Media Library Assistant (Medien-Assistent) nur die Bilddatei braucht, bei der am Ende des Namens keine Zahlen sind. Das kann bei anderen Mediathek-Plugins anders sein. Auch die Themes können sehr unterschiedlich sein. So soll es z. B. Themes geben, die keine Vorschaubilder kennen.

Generell kann nur der erste Schritt sein, dass man im Upload-Bereich von WordPress nachschaut, wie viele Bilddateien durch ein neues Bild erzeugt werden und wie Bildnamen konstruiert sind.

Wer ohne Localhost in einer Windowsumgebung arbeitet, weil er z. B. alle Änderungen direkt im Webspace vornimmt, der wird wahrscheinlich andere Zeichenketten als im Windows Explorer benutzen müssen, um Bilder auszusortieren.

Ob sich die Ladegeschwindigkeit von itdoor.lu durch diese Maßnahme verringert hatte, hatte ich übrigens nicht gemessen. Allein schon deswegen, weil die Anzahl der Bilder und deren Größe nicht die einzigen Faktoren sind, die einen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit haben.

Sind die Preise Ihres Hosters nach benutztem Speicherplatz gestaffelt, kann es möglich sein, dass Sie auf Grund der radikalen Lösung auf eine niedrigere Preisstufe rutschen. Wie hier im Beispiel könnten 46,6 MB weniger den Ausschlag geben.

Das war es dann zum Thema „Für WordPress: Bilder ohne Bildkomprimierung-Plugins optimieren.“

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